Torsionsprüfung von Antriebswellen

Challenge

automotive

Angesichts der hohen Drehzahlen und Drehmomente ist bei Antriebswellen ein präziser Gewichtsausgleich wichtig. Eine schlechte Qualität der Antriebswellen kann zu Problemen führen, die das Fahrverhalten eines Fahrzeugs negativ beeinflussen.
Antriebswellen bestehen üblicherweise aus Stahl und übertragen die Leistung vom Getriebe auf die Räder eines Fahrzeugs. Im Zuge des Leichtbaus vergrößert sich die Materialpalette, die im Automobilbau verwendet werden, und aktuell werden auch Antriebswellen aus Verbundwerkstoffen entwickelt. Diese bestehen aus Kohle- und Kunststofffasern, die bei einem Bruch in kleine Faserfragmente brechen und dadurch die Sicherheit erhöhen. Antriebswellen aus Verbundwerkstoffen sind außerdem leichter (als typische Stähle) und weisen eine höhere Drehmomentbelastbarkeit, höhere Drehzahlen, geringere Lärm¬entwicklung und geringere Schwingungen auf. Die Bestimmung der Torsions- und Rotationseigenschaften von Antriebswellen ist ein zentraler Faktor bei der Bewertung der Leistungsfähigkeit und Qualität dieser sicherheitskritischen Bauteile.

Solution

Torsion Testing Composite Drive Shaft on MT10

Die Prüfsysteme aus der MT Series von Instron bieten unterschiedliche Nennmomente speziell für die Torsionsprüfung von Antriebswellen und beliebige Drehwinkel bei hoher Torsionssteifigkeit. Einstellbare horizontale Prüfräume und das Spannfutter vereinfachen das Einspannen der Proben. Das System nutzt die leistungsstarke Software Bluehill® Universal in Verbindung mit einem Anwendungsmodul, das spezielle Prüfmethoden für die Torsionsprüfung bereitstellt. Für komplexere Belastungsszenarien, z.B. die Einleitung von Drehmomenten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten innerhalb einer einzigen Prüfung oder für zyklische Prüfungen steht das TestProfiler-Modul zur Verfügung.


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