In der Medizin werden unterschiedlichste implantierbare Vorrichtungen eingesetzt, angefangen von kardiovaskulären, endovaskulären oder neurovaskulären Stents und den zugehörigen Einbringungssystemen über Herzklappen und Schrittmacher bis hin zu Ohren- und Augenimplantaten wie z. B Intraokular- oder Kontaktlinsen. Viele dieser Vorrichtungen sind erstaunliche Wunderwerke der modernen Medizintechnik, die Medizinern unterschiedlicher Fachrichtungen bei der Behandlung von verschiedenster Erkrankungen und gesundheitlicher Störungen helfen.
Entsprechend den strengen gesetzlichen Regelungen müssen Hersteller nachweisen, dass das Risiko eines Ausfalls dieser Vorrichtung berücksichtigt und ausreichende Vorkehrungen zum Abfangen dieses Risikos getroffen wurden. Die mechanische Prüfung von implantierbaren Vorrichtungen wird in vitro durchgeführt und hilft Forschern und Entwicklern bei der Erfassung wichtiger Leistungsdaten vor der Genehmigung und dem klinischen Einsatz solcher Vorrichtungen. Mit diesen in-vitro-Prüfungen können zwar in keiner Weise alle Bedingungen simuliert werden, denen solche Vorrichtungen in vivo unterliegen, sie ermöglichen jedoch eine experimentelle Validierung und bieten präzisere Daten für die Finite-Element-Analyse und Rechnermodellierung dieser Vorrichtungen.
Die mechanischen Prüfungen reichen dabei von Prüfungen an den Basismetallen und -legierungen über die Druck- und Biegeprüfung der kompletten Vorrichtungen bis hin zu einer dynamischen Simulation pulsierender Drücke. Beispiele für solche Prüfkonfigurationen sind:
Darüber hinaus stehen weitere Prüflösungen zur Verfügung, z.B. der Einsatz eines Standardprüfsystems mit Universalvorrichtungen wie z.B. einer XY-Translationseinrichtung oder einer Gewindeplatte.
Für die Prüfung von implantierbaren Vorrichtungen eignen sich unter anderem die Prüfsysteme Serie 3340 und 3360, Serie 5940 und 5960 und die dynamischen ElectroPuls™-Prüfsysteme. Auch andere Prüfsysteme, z.B. Torsionsprüfsysteme, mehraxiale Prüfsysteme und Schlagprüfsysteme, kommen zum Einsatz .
Die elektromechanischen Prüfsysteme Serie 3300 bieten bei einfacher Bedienung und niedrigen Kosten die hohe Leistungsfähigkeit, wie sie für die Qualitätskontrolle und Produktprüfung benötigt wird. Die Maschinen aus der Serie 3300 sind eine preisgünstige Lösung für das moderne Prüflabor zur Durchführung routinemäßiger Standardprüfungen in der Qualitätskontrolle und für allgemeine mechanische Prüfungen.
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Die Prüfmaschinen aus der Serie 5900 sind leistungsstarke Universalprüfmaschinen in einem innovativen Prüfrahmen und bieten dank ihrer neuartigen Merkmale eine überragende Genauigkeit und Zuverlässigkeit, bessere Ergonomie und eine insgesamt höhere Bedienerfreundlichkeit. Teil des Systempakets ist die Bluehill-Software zum Einrichten und Durchführen der Prüfung und zur Datenanalyse.
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Die ElectroPuls-Systeme basieren auf einer patentgeschützten Linearmotortechnik und ermöglichen sowohl statische Prüfungen bei niedrigen Geschwindigkeiten als auch dynamische Ermüdungsprüfungen mit Frequenzen von mehreren Hundert Hertz. Die Prüfsysteme aus der ElectroPuls-Reihe umfassen Modelle für Prüfkräfte bis 10 kN sowie eine Variante für Linear-Torsions-Prüfungen und sind wesentlich umweltschonender als konventionelle servohydraulische Maschinen.
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